Weiberei-K(r)ampf: Frauenzwängerei und Quotenfrauen
Es gibt immer noch die Ideologie, daß es unbedingt gleichviele BaggerführerInnen wie Baggerführer geben müsse. Ganz egal, ob sich genügend Frauen finden, die Spaß dran haben, einen Bagger zu führen. Diese Doktrin ist zutiefst unfreiheitlich. Und die Ideologie, daß es unbedingt gleichviele Hebammeriche wie Hebammen geben müsse usw. Ganz egal, ob es überhaupt genügend Männer gibt, die Hebammerich werden wollen.

Diese Ideologie der Gleichmacherei entspringt des menschenverachtenden Ideologie des Feminismus. Und man sollte meinen, daß solch ewiggestrige Doktrinen bei Leuten mit gesundem Menschenverstand keinen Platz mehr haben.
Besonders auch in Anbetracht der Tatsache, daß Frauen heutzutage massiv bevorzugt werden und in allen Lebensbereichen besser dastehen als Männer. Und im Berufsleben sogar massiv bevorteilt werden.
Doch wer denkt, daß solche extremen und kranken 68er-Ideologien auf dem Friedhof der Geschichte gelandet sind, sieht sich getäuscht. Es gibt sie. Hier und heute. Und auch in Graubünden.
Doch bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Hier wiedergegeben, eine Anfrage der SP-Politikerin Sandra Locher-Benguerel im Wortlaut (kursiv):
Anfrage Locher-Benguerel betreffend Einsitz von Frauen in kantonalen Kommissionen
Seit dem 1. Juli 2012 läuft die neue Amtsperiode für den Einsitz in kantonale Kommissionen. In der Zusammensetzung der kantonalen Kommissionen soll sich das politisch-sozialkulturelle Gefüge des Kantons angemessen widerspiegeln. Insbesondere geht es auch darum, dass sich Frauen mit einem Einsitz in eine kantonale Kommission am politischen Prozeß beteiligen können.
Dies ist deshalb besonders wichtig, da im Kanton Graubünden Politik ein Handlungsfeld ist, in dem die Frauen im schweizerischen Vergleich stark untervertreten sind. Dies zeigt auch die aktuelle Zusammensetzung des Großen Rates mit 26 Grossrätinnen und 94 Großräten. Mit dem Einsitz in eine kantonale Kommission erhalten Frauen ganz konkret die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen einfließen zu lassen.
Der Frauenanteil in den kantonalen Kommissionen liegt seit jeher tief. Für die Wahlperiode von 2000 – 2004 betrug der Frauenanteil lediglich 17,2 %. In der Folge überwies der Große Rat im Jahr 2003 das Postulat Meyer-Persili, welches eine angemessene Berücksichtigung von Frauen in den kantonalen Kommissionen ab der Neubesetzung für die Amtsdauer vom 1. Juli 2004 – 30. Juni 2008 forderte. In ihrer damaligen Antwort (datiert vom 29. April 2003) schrieb die Regierung: Die Regierung ist bestrebt, den Frauenanteil in den kantonalen Kommissionen zu erhöhen. Die Sicht und der Erfahrungshintergrund der Frauen müssen vermehrt Berücksichtigung finden.
Seit der Überweisung des Postulats Meyer Persili betreffend Einsitz von Frauen in kantonalen Kommissionen sind 10 Jahre vergangen. Im Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Großen Rates 2011/2012 ist das Postulat Meyer Persili auf der Seite 32 unter der Rubrik „Überwiesene, bis Ende 2011 nicht erledigte Aufträge“ aufgeführt.
Vor diesem Hintergrund ersuchen die Unterzeichnenden die Regierung um Beantwortung folgender Fragen:
1. Wie sieht der Frauenanteil in der Besetzung der kantonalen Kommissionen für die vergangenen drei sowie die aktuelle Wahlperiode aus?
– Wie hoch ist der prozentuale Frauenanteil?
– Wieviele Kommissionen werden von einer Frau präsidiert?
– Wieviele Kommissionen haben eine Frauenmehrheit?
– Wieviele Kommissionen haben eine paritätische Zusammensetzung?
– In wievielen Kommissionen finden sich keine weiblichen Mitglieder?
2. Weshalb konnte das Postulat Meyer Persili in den vergangenen zehn Jahren nicht umgesetzt werden?
3. Welche Maßnahmen plant die Regierung, um künftig den Frauenanteil in kantonalen Kommissionen zu erhöhen?
Chur, 12. Februar 2013
Locher Benguerel, Tomaschett-Berther (Trun), Stiffler (Chur), Baselgia-Brunner, Bucher-Brini, Casutt-Derungs Silvia, Clalüna, Darms-Landolt, Frigg-Walt, Gartmann-Albin, Hardegger, Hitz-Rusch, Holzinger-Loretz, Joos, Kleis-Kümin, Krättli-Lori, Lorez-Meuli, Mani-Heldstab, Märchy-Caduff, Marti, Meyer-Graß, Noi-Togni, Pedrini, Peyer, Pfenninger, Pult, Righetti, Tenchio, Thöny, Trepp, Vetsch (Pragg-Jenaz), Zanetti, Zweifel-Disch, Bürgi-Büchel, Deplazes, Derungs, Epp, Hensel, Michel (Igis), Monigatti, Wellinger
Wer sich erkundigen will, warum Frau Sandra Locher-Benguerel die Frauenquote künstlich erhöhen möchte, kann hier anfragen: locher.benguerel
bluewin.ch
(rm)

