Steuergelder für wenige große Spieler: eine Umverteilung von unten nach oben
Aktuell gibt der Kanton Graubünden an eine Luxusklinik im Engadin Steuergelder (Bericht).
Immer wieder mischt der Kanton Graubünden auf planwirtschaftliche Art und Weise sich in die Wirtschaft ein und verschiebt den Wettbewerb zugunsten einzelner Anbieter, welche in den Genuß von Steuergeldern kommen, die alle bezahlen.
Es ist eine Umverteilung von unten nach oben.
Nicht nur, weil es Gelder sind, die alle bezahlen.
Sondern auch, weil in den Genuß solcher Fördergelder, Steuererlässe bzw. Kantonsbeiträge usw. usf. stets nur große Marktspieler kommen.
Wie zum Beispiel österreichische Milliardäre (das Holzwerk Mayr-Melnhof in Ems läßt grüßen) oder Großmetzgereien wie die Metzgerei Mark, welche exorbitante Steuergelder für ein Produkt namens „Swiss beef“ erhielt (was hat sowas eigentlich mit Graubünden zu tun?)

