Von wegen Umweltschutz und Energiesparen: Steuergelder für neue Beschneiungsanlagen am Corvatsch

Von wegen Umweltschutz und Energiesparen: Steuergelder für neue Beschneiungsanlagen am Corvatsch

Kaum etwas ist in punkto Umweltschutz und Energieverschleuderung umstrittener als Pisten künstlich zu beschneien.

In Graubünden gibt es dafür sogar Steuergelder, getarnt als Darlehen, die ohnedies nie zurückfließen.

Man kann bloß hoffen, daß Touristen sich mündig dafür entscheiden, solche Angebote nicht zu nutzen und daß dieses Vorgehen publik wird.

Die Regierung gewährt der Alpin Infra AG an den Bau der Beschneiungsanlagen Corvatsch im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP) ein Bundesdarlehen von 1,45 Millionen Franken.

Dieses Darlehen ist verbunden mit einem kantonalen Äquivalenzbeitrag von rund 243 250 Franken.

Für das Projekt sind Gesamtkosten von rund 4,25 Millionen veranschlagt. Es besteht aus den Teilprojekten «Skilift Margun», «Verbindung Margun–La Chüdera», «Margun Surlej–Murtel» und «Cristins Talabfahrt».

Mit den geplanten Beschneiungsanlagen kann die Schneesicherheit am Corvatsch verbessert werden, womit das beschneite Pistenangebot im Hauptskigebiet optimiert werden kann.

(pd, rm)
(Foto: Corvatsch AG)

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