„Übermäßige Belastung wegen fremdsprachigen Kindern“
Mehr Geld für schlecht integrierte Ausländer?
Daß Integration die Allgemeinheit kostet, ist bekannt. In Graubünden fordern einige Politiker noch mehr Geld vom Kanton.

Mit zwei Anfragen von Großrätin Kleis-Kümin (zugleich Gemeindeammann von Thusis und Vorstand CVP-Frauen Graubünden) und Großrat Zweifel-Disch wurde auf die Problematik der Integration fremdsprachiger Kinder hingewiesen. Zentrales Anliegen ist es, den Kindern mit Migrationshintergrund dieselben Bildungschancen zu gewähren. Damit sie auch dieselben Startbedingungen erhalten, gilt dem Spracherwerb ein ganz besonderes Augenmerk.
Graubünden bietet im Gegensatz zu andern Kantonen (z.B. Zürich und Glarus) keine finanzielle Unterstützung für eine entsprechende Förderung in sogenannten Integrationsschulen oder -angeboten, welche zum Teil gemeindeübergreifend geführt werden.
Ohne kantonale Unterstützung werden Gemeinden mit einem hohen Anteil an fremdsprachigen Kindern übermäßig belastet. Die notwendige Förderung, respektive der angestrebte Unterricht in speziellen Integrationsangeboten soll zeitlich begrenzt stattfinden bis eine Überweisung in die Regelstrukturen erfolgen kann.
Die Unterzeichnenden fordern die Regierung auf:
Die Schaffung von Integrationsangeboten zu fördern und im Rahmen der Finanzausgleichsreform dem Anteil fremdsprachiger Kinder in einer Gemeinde besonders Rechnung zu tragen. So soll pro fremdsprachiges Kind eine zusätzliche Entschädigung entrichtet werden. Diese Entschädigung ist an das entsprechende Angebot zu koppeln.

