Start der Bauarbeiten für die Umfahrung Ilanz

Start der Bauarbeiten für die Umfahrung Ilanz

TBA-info-93-3_Foto-S1Mitte August 2013 haben die Bauarbeiten für den Anschluß Lugnezerstraße begonnen. Mit diesem Projekt wird das Stadtzentrum von Ilanz wirksam vom Durchgangsverkehr in Richtung Obersaxen, Lugnez und Valsertal sowie dem Industriegebiet entlastet. Es wird mit einer Bauzeit von vier bis fünf Jahren gerechnet.

Der gesamte Verkehr von der Stadt Ilanz und den rechtsrheinischen Seitentälern zur Oberalpstraße wird heute über die Rheinbrücke und den Bahnübergang der RhB geführt. Die geschlossene Barriere verursacht infolge der häufigen Zugsdurchfahrten regelmäßig längere Staus. Mit dem neuen Anschluß Lugnezerstraße auf der Westseite der Stadt soll das Stadtzentrum vom Durchgangsverkehr entlastet werden.

Nachdem im vergangenen Jahr beim neuen Anschluß an die Oberalpstraße erste Schüttmaterialdepots angelegt worden waren, starteten nun Mitte August 2013 die Bauarbeiten mit den Schüttungen für das neue Straßentrassee im Gebiet Runcaleida. Ab Frühjahr 2014 erfolgt der Bau der neuen ca. 270 m langen Rheinbrücke Ilanz West. Deren Fertigstellung ist für Spätherbst 2015 geplant. Ebenfalls ab 2014 wird die Via Crappa Grossa als neuer Zubringer zum Kreisel Ilanz West ausgebaut. Diese dient während dem Ausbau der Oberalpstraße und des neuen Kreisels Ilanz West als provisorische Umleitung.

Parallel zum Bau der Rheinbrücke Ilanz West wird im Jahre 2015 auf der zwischenzeitlich erstellten Schüttung der Kreisel Lugnezerstraße mit den Zufahrtsästen der Lugnezer- und der Valserstraße bzw. der Via Sogn Martin realisiert. Der Ausbau der Oberalpstraße mit dem Kreisel Ilanz West und den Anschlußästen ist im Jahre 2016 vorgesehen. Schließlich kann voraussichtlich im Spätherbst 2016 die neue Umfahrung für den Verkehr freigegeben werden.

Die Kosten für das gesamte Projekt betragen rund 26 Millionen Franken. Die Bauherrschaft und die beauftragten Unternehmer sind bestrebt, die Behinderung für den Verkehr und die Bauemissionen möglichst gering zu halten. Trotzdem werden gewisse Beeinträchtigungen unvermeidlich sein, wofür die Bauherrschaft um das nötige Verständnis bittet.

Rhat24

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