Silvaplana / Sils im Engadin: Vermißte Berggängerin tot aufgefunden
Oberhalb von Sils am Silsersee kann man als Berggänger wandern und eine wunderschöne Aussicht haben auf den See.
Aber das Berggebiet um den See, auf dem man Segeln kann weil er als Binnensee Winde hat wie sie sonst etwa im nördlichen deutschen Bundesland Schleswig-Holstein vorkommen, hat auch die Eigenschaft, daß das Wetter sehr schnell aufgrund der Winde umschlagen kann. Zudem wird es schlagartig eiskalt um diese Jahreszeit wenn die Sonne weg ist.
Am Samstag war in Silvaplana eine Frau als vermißt gemeldet worden. Bei einer großangelegten Suchaktion konnte die Wanderin im Gebiet Lej da la Tscheppa in Sils nur noch tot geborgen werden, berichtet die Kantonspolizei Graubünden.
Eine 57-jährige Frau brach am Freitagmorgen alleine von ihrem Feriendomizil in Silvaplana zu einer Wanderung auf, um über den Wanderweg Lej da la Tscheppa nach Sils/Segl Maria zu gelangen.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen, die Frau telefonisch zu erreichen und einer erfolglosen Suche an ihrem Wohnort, wurde sie am Folgetag von Angehörigen als vermißt gemeldet.
Die Kantonspolizei Graubünden leitete noch am selben Abend eine gross angelegte Suchaktion ein. Am Samstag kurz vor Mitternacht wurde die Wanderin durch eine Hundeführerin des SAC Bernina auf einer Höhe von über 2’100 m ü. M. unterhalb des Wanderweges im steilen, felsigen Gelände tot aufgefunden.
Zusammen mit der Staatsanwaltschaft klärt die Kantonspolizei Graubünden die genauen Umstände ab, die zu diesem Bergunfall geführt haben.
Unter der Leitung der Kantonspolizei Graubünden stehenden Suchaktion standen mehrere Personen des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) Bernina, drei Rettungshelikopter der Rega sowie weitere Einsatzkräfte und Spezialisten der Kantonspolizei Graubünden im Einsatz.
(pd, rm)

