Schlappe für Remo Stoffel: Rundschau-Bericht über Therme Vals war sachgerecht

Schlappe für Remo Stoffel: Rundschau-Bericht über Therme Vals war sachgerecht

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI hat eine Beschwerde gegen einen Beitrag des Politmagazins „Rundschau“ von Fernsehen SRF zum Verkauf der Therme Vals abgewiesen. Es ging hierbei um Remo Stoffels umstrittene Immobiliengeschäfte in Vals. 

An den heutigen öffentlichen Beratungen behandelte die UBI drei Fälle. In einer Beschwerde wurde geltend gemacht, ein „Rundschau“-Beitrag vom 9. März 2016 über den 2012 erfolgten Verkauf der Aktien der Hotel- und Thermalbad Vals AG an die Stoffel Partizipationen AG Therme Vals habe manipulative Elemente aufgewiesen.

Der Rundschaubericht über Unregelmäßigkeiten beim Verkauf der Therme Vals an Remo Stoffel berichtete sachgerecht, so die UBI
Der Rundschaubericht über Unregelmäßigkeiten beim Verkauf der Therme Vals an Remo Stoffel berichtete sachgerecht, so die UBI

Thematisiert wurde im zweiteiligen Beitrag – Filmbericht mit anschließendem Studiogespräch – aufgrund der Kritik einer Gruppe aus der Gemeinde und eines Gutachtens, ob der Verkaufspreis weit unter dem Marktwert erfolgte, weil stille Reserven unberücksichtigt blieben.

Die UBI stellte zwar einzelne Mängel und die punktuelle Nichtbeachtung von journalistischen Sorgfaltspflichten (Fairnessprinzip) fest.

Die angegriffenen Personen und namentlich der Investor Remo Stoffel konnten aber zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen angemessen Stellung nehmen. Umstrittene Aussagen waren als solche erkennbar.

Da zudem die wesentlichen Fakten korrekt vermittelt wurden, konnte sich das Publikum zum Beitrag insgesamt eine eigene Meinung im Sinne des Sachgerechtigkeitsgebots bilden. Die UBI wies die Beschwerde mit 6 zu 1 Stimmen ab. Zwei Mitglieder der UBI, darunter der Präsident, waren im Ausstand.

Die UBI entschied über zwei weitere Fälle: Bericht auf Schweizer Zeitung

 

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