Projekt zur Digitalisierung der rhätoromanischen Sprache genehmigt

Projekt zur Digitalisierung der rhätoromanischen Sprache genehmigt

Die Bündner Regierung gewährt der Fachhochschule Graubünden (FHGR) an das Forschungsprojekt mit dem für jeden Sprachliebhaber notabene wenig sprachsensiblen Namen «IdiomVoice» einen Kantonsbeitrag von höchstens 114 000 Franken.

Sie spricht den Beitrag im Rahmen des Gesetzes zur Förderung der digitalen Transformation in Graubünden. Die Kosten des Projekts sind mit rund 396 000 Franken veranschlagt.

Das Forschungsprojekt trage zur Digitalisierung der rhätoromanischen Sprache bei, indem ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiertes Sprachmodell (Large Language Model) vorerst für Sursilvan entstehen soll.

Damit könne sich die FHGR als Expertin für Sprachmodelle mit kleiner Datenbasis positionieren, mit Nachfolgeprojekten Forschungsgelder einwerben und langfristig Arbeitsplätze im Bereich der angewandten Forschung und KI schaffen, so das Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement.

(pd, rm)
(Symbolbild: Mehrsprachigkeit in Graubünden)

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