Neue Wege verbinden: Chur erhält neue Plessurbrücke
Mit der Anpassung des Generellen Erschließungsplans gestaltet die Stadt Chur das Rheinquartier neu. Verkehr, Hochwasserschutz und Aufenthaltsqualität werden gemeinsam gedacht.
Die Teilrevision des Generellen Erschließungsplans (GEP) im Raum Austrasse bis Plessurmündung ist ein zentraler Schritt für die Weiterentwicklung des Rheinquartiers. Die Tiefbaudienste der Stadt Chur verfolgen dabei ein klares Ziel: Infrastruktur, Naturraum und Lebensqualität sollen nachhaltig miteinander verbunden werden.
Kernstück ist die neue Plessurbrücke in Verlängerung der Austrasse. Sie ersetzt die bestehende Aubrücke, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat, und ermöglicht eine gezielte Neuordnung der Verkehrsströme. Die geplanten Verkehrsbeschränkungen sorgen dafür, daß künftig insbesondere Anwohner, der öffentliche Verkehr sowie der Fuß- und Veloverkehr profitieren.
Parallel dazu werden umfassende Hochwasserschutz- und Revitalisierungsmaßnahmen an der Plessur umgesetzt. Sie erhöhen einerseits die Sicherheit und schaffen gleichzeitig ökologische Verbesserungen, etwa durch die Wiederherstellung der Fischwanderung mittels einer Fischtreppe. Mit dem Projekt „Wasseramsel“ entsteht zudem eine neue Brücke für den Fuß- und Veloverkehr. Gleichzeitig wird das Naherholungsgebiet rund um die Plessurmündung mit Aufenthaltsbereichen, Sitzmöglichkeiten und besserer Zugänglichkeit zum Rhein maßgeblich aufgewertet.
Die öffentliche Mitwirkungsauflage ist inzwischen abgeschlossen. Während der Auflagefrist konnten Interessierte ihre Anliegen und Rückmeldungen einbringen. Die eingegangenen Rückmeldungen werden nun ausgewertet und fließen in die weitere Planung ein, bevor die Teilrevision dem Gemeinderat und anschließend dem Kanton zur Genehmigung vorgelegt wird.
(pd, rm)
(Foto: Stadt Chur)

