Landquart: Gewalt in der Waldau +++ Asylsuchende aus Somalia, Afghanistan und Nigeria gehen mit Küchenmessern aufeinander los
Mitte Juli wurde das Asylzentrum Waldau durch einen Brand zerstört und im Anschluß auf Steuerhzahlerkosten wieder errichtet. Das Feuer brach an zwei Orten gleichzeitig aus, sodaß damals von Brandstiftung ausgegangen werden mußte. Das Zentrum sorgt allerdings immer wieder für neue Negativschlagzeilen. Aktuell durch Gewalt.

In der Nacht auf Donnerstag sind bei einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen drei Asylsuchenden im Minimalzentrum Waldau in Landquart zwei Personen verletzt worden. Beide wurden mit der Ambulanz ins Kantonsspital Graubünden nach Chur gefahren.
Im Verlaufe der Nacht gerieten drei Asylsuchende aus den Ländern Somalia, Afghanistan und Nigeria aneinander. Während der tätlichen Auseinandersetzung verletzten sich zwei der drei Männer im Alter zwischen 24 und 36 Jahren gegenseitig mit Küchenmessern.
Beim Eintreffen der Polizei, welche durch einen unbekannten Anrufer alarmiert worden war, war der Streit beendet.
Die drei Männer hielten sich blutverschmiert vor und im Minimalzentrum auf. Die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft Graubünden ermitteln derzeit die Gründe und den genauen Ablauf der Auseinandersetzung.

