KESB Graubünden: Matthias Tscharner neuer Chef
Die KESB-Behörden haben in der Schweiz infolge von sogenannter Professionalisierung die Kosten explodieren lassen, Sozialfirmen schießen auf Steuerzahlerkosten wie Pilze aus dem Boden und zugleich hat haben die KESB-Behörden sich leider auch den Ruf erarbeitet in der Tradition zweifelhafter Vergangenheit zu stehen (Verdingkinder, Wegschließungen und andere Themen, die in Graubünden gerade historisch aufgearbeitet werden).
Insofern ist die Leitung der KESB Graubünden eine verantwortungsvolle Aufgabe in Hinblick auf den Umgang mit Steuergeldern und auch im Umgang mit Menschen, die von KESB-Maßnahmen betroffen sind.
Nun erhält die KESB Graubünden einen neuen Leiter.
Die Regierung ernennt Matthias Tscharner zum neuen Leiter der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde. Er wird diese Funktion ab 1. November 2021 übernehmen.
Die Regierung hat den 44-jährigen Matthias Tscharner zum neuen Leiter der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) gewählt. Diese Leitungsfunktion wird im Zuge der Reorganisation der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde neu geschaffen.
Matthias Tscharner ist Ingenieur FH und Betriebswirtschafter NDS (Fachhochschule Graubünden). Weiter verfügt er über ein Zertifikat über erweiterte Studien der Hochschule Luzern/FHz in Abklärung und Anordnung im Kindes- und Erwachsenenschutz. Er ist seit April 2020 Leiter der KESB Nordbünden.
Die KESB unterstützt schutzbedürftige Personen, die nicht in der Lage sind, selbständig für ihr Wohl sorgen.
Sie hat die Aufgabe, Personen mit einer Schutz- oder Hilfsbedürftigkeit im persönlichen, finanziellen und administrativen Bereich oder im Rechtsverkehr mit angemessenen Maßnahmen zu schützen.
Auch organisiert sie Hilfe, wo diese von der Familie oder von freiwilligen Unterstützungsangeboten nicht in genügendem Maße geleistet werden kann. Matthias Tscharner obliegt dabei die Führung von rund 60 Mitarbeitern.

