Große Waldbrandgefahr im Unterengadin

Große Waldbrandgefahr im Unterengadin
Kein Feuer machen
Kein Feuer machen

In Graubünden ist die Waldbrandgefahr großräumig mäßig bis erheblich, im Unterengadin und Moesano ist sie groß. Es ist große Vorsicht im Umgang mit Feuer im Freien geboten. Im Misox und Calancatal ist das Feuern im Freien verboten.

Seit anfangs Juli hat es nicht mehr ausgiebig geregnet. Auch die Niederschläge der vergangenen Tage sind in weiten Teilen Graubündens nicht ergiebig ausgefallen. Bei den sommerlichen Temperaturen der nächsten Tage steigt die Waldbrandgefahr wieder an. Bei starken thermischen Winden oder Föhn breitet sich ein ausgebrochenes Feuer sehr schnell aus. Brennende Zigaretten, Streichhölzer und andere brennende Gegenstände dürfen daher keinesfalls sorglos weggeworfen werden. Beim Grillieren sind stets fest eingerichtete Feuerstellen zu benützen, welche nur in absolut gelöschtem Zustand verlassen werden dürfen! Es wird dringend empfohlen bei starkem oder böigen Wind auf das Entfachen von Feuer im Freien zu verzichten.

Im Misox und Calancatal ist in Absprache mit dem Kanton Tessin ein absolutes Feuerverbot in Kraft. Daher sind im Freien alle Arten von Feuer verboten!

Das Verbrennen von nicht ausreichend trockenen Grünabfällen ist gemäss Luftreinhalteverordnung grundsätzlich verboten. Im Falle von Räumungsfeuer hat die Praxis gezeigt, daß das Grünmaterial nie ausreichend trocken ist. Widerhandlungen gegen dieses Verbot werden geahndet. Auskunft über das Verbrennen von Grünabfällen erteilt das Amt für Natur und Umwelt.

aktuelle Waldbrandgefahrenkarte
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Rhat24

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