Graubünden: Lukrative Nebenämter vergeben – 29 (!) Kommissionen gewählt
Die bündner Regierung hat die Kantonsvertretungen sowie die nebenamtlichen Mitarbeitenden des Kantons Graubünden für die Periode vom 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2018 bestimmt.

Bei den Kantonsvertretungen handelt es sich um Personen, die vom Kanton delegiert werden beziehungsweise von Amtes wegen Einsitz nehmen im strategischen Führungsorgan von Beteiligungen, Vereinen und Stiftungen oder von Gesellschaften im Finanzvermögen des Kantons.
Die nebenamtlichen Mitarbeiter sind Personen, die Verwaltungsaufgaben erfüllen, jedoch außerhalb der engeren Verwaltungsorganisation tätig sind. Die Kommissionen und Gremien, in denen die nebenamtlichen Mitarbeiter Einsitz nehmen, sind administrativ einem der fünf Departemente oder der Standeskanzlei zugeordnet.
Insgesamt hat die Regierung 29 Kommissionen und Gremien bestellt. Von den gesamthaft 31 entstandenen Vakanzen wurden 16 mit Frauen und 15 mit Männern besetzt. Die Lehrmittel- und die Schulturnkommission wurden aufgelöst.
Anm. d. Red.
Um wieviele Personen es insgesamt bei den 29 Kommissionen geht, die von sauer erarbeiteten Steuergeldern für die Staatsbürokratie bezahlt werden, wurde in der Regierungsmitteilung pikanterweise nicht veröffentlicht.

