Graubünden digital?
Der Kanton Graubünden hat mit Digitalisierung ungefähr soviel am Hut wie ein Fisch Velofahren kann. Aber er feiert sich ständig als Digtalkanton, der er nicht ist, wie man mit bloßem Auge erkennen kann, wenn man die potthäßliche und nutzerfeindlich aufgebaute offizielle Kantonswebseite GR.ch aufruft.
Sie ist von der Aufmachung nicht nur 1995 sondern auch für Touristen abschreckend als auch für Leute, die Graubünden als Standort in Betracht ziehen.
Die ganze Seite riecht nach Beamten-Muff, ist abschreckend.
Es wurde sogar eine neue Bürokratie, ein weiteres Gesetz geschaffen, das Gesetz für digitale Transformation. Anstatt es einfach zu machen und einmal an der Seite GR.ch auch umzusetzen.
Mit neuen Gesetzen schafft man keine Digitalisierung. Digitalisierung ist hingegen wenn man Bürokratie abbaut anstatt neue schafft.
Auch von Steuergeldern finanzierte „Vereine“ wie der Verein GRDigital bringen da nix.
Sie schaffen nur weitere Bürokratie und eine Umverteilung von Steuergeldern von unten nach oben. Einzelne profitieren, nicht der Kanton, nicht alle Einwohner.
Wichtig und richtig wäre, eine kundenfreundliche, eine bürgerfreundliche Kantonswebseite zu schaffen. Sofern der Kanton trotz den Multimillionen an Steuergeldern, die irgendwelche Agenturen und Akteure abschöpfen das nicht schafft, ist alles unglaubwürdig.
Wer sich so gruslig im Internet präsentiert wie der Kanton Graubünden und seine Verwaltung wird niemals Vorreiter bei Digitalisierung:
Remo Maßat

