Gemeindehoheit attakiert: Kanton will Asylzentrum in Laax erzwingen

Im Kantonsamtsblatt vom 13. Juni 2013 veröffentlichte die Gemeinde Laax eine Planungszone für die Förderbereiche touristische Bewirtschaftung. Der Kanton will diese bekämpfen und attackiert damit aktiv die Gemeindehoheit.
Der Kanton hat Kenntnis genommen vom Entscheid der Gemeinde Laax vom 10. Juni 2013, eine Planungszone zu erlassen. Dagegen will der Kanton agieren.
Mit diesem Vorgehen will die Gemeinde offensichtlich die Eröffnung des geplanten Asylzentrums im Hotel Rustico in Laax verhindern, so die Regierung Graubünden.
Der Kanton hält jedoch ungeachtet der neuen Planungszone weiterhin am Standort Laax sowie am kantonalen Konzept zur Unterbringung und Betreuung von Personen des Asylbereichs fest.
Demnach soll weiterhin darauf verzichtet werden, Asylsuchende prozentual auf die Gemeinden zu verteilen.
Durch den Entscheid der Gemeinde Laax ergibt sich eine Verzögerung von einigen Monaten für den Bezug des Asylzentrums in Laax ist der Kanton überzeugt und teilt mit:
Damit gibt es vorübergehende zusätzliche Belastung der Stadt Chur im Erstaufnahmezentrum und der Gemeinden Cazis, Davos und Schluein in den Transitzentren, allenfalls auch Grüsch / Valzeina im Ausreisezentrum.

