Frühwarnsystem in Brienz weiterhin im Einsatz

Frühwarnsystem in Brienz weiterhin im Einsatz

Bei Brienz/Brinzauls ist eine großräumige Rutschung in Bewegung, die sich aus der Rutschung Dorf (unterer Teil der Rutschung) und der Rutschung Berg zusammensetzt (oberer Teil). Aus den steilen Hangflanken der Rutschung Berg (Gebiet Caltgeras) löst sich laufend Gestein, das vor allem die Kantonsstraße gefährdet.

Aufgrund der großen und in den vergangenen Jahren stark zunehmenden Bewegungsraten der Rutschung Berg ist auch das Dorf Brienz/Brinzauls sowie die weitere Umgebung durch große Felsstürze oder einen Bergsturz gefährdet.

Die Regierung genehmigt nun die Fortführung des bewährten Frühwarnsystems, um die Überwachung der Rutschung und die Frühwarnung vor möglichen Bergstürzen weiterhin im erforderlichen Rahmen gewährleisten zu können.

Mit dem Überwachungs- und Alarmierungssystem werden die Verschiebungen am Berg und im Dorf erfaßt sowie weitere Erkenntnisse über die Bewegungsmechanismen erlangt. Daraus wird eine Prognose über die zu erwartende Sturzaktivität gemacht und eine allfällige Alarmierung vor Großereignissen angestrebt.

Mit der Umsetzung des Projekts wird der Schutz des Straßenverkehrs sowie der Fraktion Brienz/Brinzauls erhöht sowie erhebliche Sachwerte vor Naturereignissen geschützt.

Der Betrieb des Frühwarnsystems ist für eine weitere Dauer von vier Jahren geplant. Als Projektabschluß ist das Jahr 2024 vorgesehen. Die Kosten des Projekts betragen rund 2,4 Millionen Franken.

 

Admin

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