Freiheitsindex 2024: Graubünden verbessert sich
Die Denkfabrik Avenir Suisse schreibt in ihrem Freiheitsindex 2024 zu Graubünden, der Kanton habe sich von allen Kantonen am meisten verbessert.
Aber es gibt trotzdem noch viel zu tun, Graubünden hat immer noch eine extrem hohe Staatsquote und extrem Bürokratie wie wohl leider viele bestätigen können, die in diesem Kanton leben.
Avenir Suisse schreibt in Freiheitsindex 2024 zum Kanton:
Der Kanton Graubünden erreicht von allen Kantonen die stärkste Verbesserung gegenüber der letztjährigen Auswertung. Er steigt um nicht weniger als 14 Ränge auf und befindet sich neu auf Rang 10 des Freiheitsindex.
Die Verbesserung findet sowohl im wirtschaftlichen Teilindex (+7 Ränge) als auch im gesellschaftlichen Teilindex (+10 Ränge) statt.
Sie ist allerdings nicht nur auf effektive Verbesserungen im Kanton zurückzuführen, sondern auch die Änderung der Indexierungsmethodik dürfte einen Einfluß haben, und nicht zuletzt wurde der Bergkanton bei zwei Indikatoren neu beurteilt: Sowohl bei den Ladenöffnungszeiten als auch bei den Gastgewerbegebühren überläßt er die Regelung den Gemeinden, wofür ihm neu die Maximalpunktzahl vergeben wurde.
Auch was die Ausgaben betrifft, weist der großflächige Bergkanton eine hohe Dezentralisierung auf. Die Staatsquote konnte Graubünden deutlich (von 27,1% auf 23,8%) senken, auch wenn sie immer noch zu den höchsten aller Kantone gehört.
Bei den gesellschaftlichen Indikatoren befindet sich Graubünden bei vielen Werten knapp im vorderen Mittelfeld. Punkten kann der Kanton mit einer moderaten Dauer bis zu Baubewilligung und den politischen Rechten für Ausländer, die in einigen Gemeinden eingeführt wurden. Jedoch gehören die Wohnsitzfristen für die Einbürgerung zu den längsten der Schweiz.
(pd, rm)

