FDP wird bestärkt: Volk will zweite Tunnelröhre am Gotthard

In diesen Tagen wurde bekannt, dass auf Grund einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinionplus im Auftrag des Sonntags-Blicks die Schweizer Bevölkerung dem Bau einer 2.Tunnelröhre am Gotthard mit 70,8 Prozent positiv gegenüber steht. Für den Kanton Graubünden und die Gemeinden an der A 13 eine erfreuliche Tatsache.
Die Bündner FDP.Die Liberalen ist der Auffassung, dass es keine andere Lösung gibt, das Problem während der Sanierung des bestehenden Tunnels zu bewältigen, ohne dass Graubünden nicht massive Einschränkungen in Kauf nehmen muss. Der Bundesrat hat die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben aufgezeigt, nämlich, dass ein zweiter Tunnel nicht zu Mehrverkehr führen darf, da die Tunnelröhren nur einspurig befahren werden dürfen. Das bringt die geforderte Sicherheit. Die Bündner FDP.Die Liberalen setzt sich dafür ein, dass das Volk dieser Vorlage zustimmen wird.
Die Bündner FDP fordert bereits seit 2002 eine 2. Gotthard-Tunnelröhre. Immer wieder äusserte sie sich als es darum ging, den massiven Umverkehr während der Tunnelsanierung in den Jahren 2018-2020 über die San Bernardino-Route zu leiten. Gegen dieses Ansinnen ist Widerstand angesagt. Zu Recht hatte sich auch die Bündner Regierung in einer Stellungnahme an den Bundesrat für eine zweite Tunnelröhre ausgesprochen. Für Graubünden ist eine zweite Gotthardröhre von grosser Bedeutung, weil die San Bernardino-Route schlichtweg nicht mehr Verkehr aufnehmen kann. Eine sichere Verbindung durch das Gotthard- Massiv ist deshalb eine Notwendigkeit. Zudem geht es auch um die Erhöhung der Verkehrssicherheit, und da ist die vorgeschlagene Lösung die Beste.
Eine tadellos funktionierende Infrastruktur ist ein zentraler Faktor für einen starken Wirtschaftsstandort Schweiz – und damit für sichere Arbeitsplätze. Der Gotthardtunnel als wichtigste Nord-Süd-Verkehrsachse gehört zweifellos dazu. Aus Sicht der Bündner FDP.Die Liberalen wären die Kosten für eine provisorische Lösung zu hoch. Der Kanton Tessin über eine lange Zeit quasi vom Rest des Landes abzuschneiden, wäre zudem eine Zerreisprobe für den Zusammenhalt der Schweiz. Durch den späteren nun klar zugesicherten einspurigen Betrieb zweier Röhren ohne Erhöhung der Kapazität kann die unabdingbare Sicherheit erhöht werden, ohne den verfassungsmässigen Alpenschutz zu untergraben. Das wurde mit dem Entscheid von Bundesrat und eidgenössischen Räte mehrmals bekräftigt.
FDP.Die Liberalen Graubünden

