Einheitskasse bringt höhere Prämien!
Die Befürworter der Einheitskasse behaupten wider besseres Wissen, daß die Einheitskasse rund 60 Direktorenposten einsparen würde. Dabei werden die meisten der bisherigen Krankenkassen weiter bestehen und sich mit den bisherigen Direktoren auf das Zusatzgeschäft konzentrieren.

Neu dazu kämen aber 26 kantonale Direktoren für die kantonalen Einheitskassen. Zudem würden die rund 70 – 90 Mio. Rechnungen der Leistungserbringer, die heute für die Grundsatzversicherung und die Zusatzversicherung aus einer Hand kontrolliert werden, neu sowohl bei der Grundversicherung wie auch bei der Zusatzversicherung separat kontrolliert. Diese Bürokratisierung würde die Versicherten viel Geld kosten! Der Prämienrechner von Comparis geht insgesamt von 4 Milliarden Mehrkosten, bzw. durchschnittlich 17% Prämienerhöhung durch die Einheitskasse aus.
Lerserbrief von alt- Ständerat Christoffel Brändli:
Wir wären alle die Verlierer! Die größten Verlierer wären aber die peripheren Regionen, weil die Einheitskasse die Prämienregionen 2 und 3 aufheben würde (ihr Verfassungstext besagt: „Für jeden Kanton wird eine einheitliche Prämie festgelegt“)! Wir tun gut daran, unser qualitativ hochstehendes, freiheitliches Gesundheitswesen nicht durch fragwürdige und teure Verstaatlichungsexperimente zu gefährden. Deshalb: Nein zur sozialistischen Einheitskasse!

