Das Auerhuhngebiet in den Mittelbündner Wäldern bekommt Aufmerksamkeit

Das Regionalzentrum des Amtes für Wald und Naturgefahren in Tiefencastel bekam kürzlich Besuch von Regierungsrat Mario Cavigelli, Vorsteher des Bau-, Verkehrs- und Forstdepartementes, und Kantonsförster Reto Hefti. Sie tauschten sich mit dem Team über die Organisation der Waldregion Mittelbünden/Moesano aus und diskutierten über Fragen und Themen der Natur, die für die Region wichtig sind.
Im Vodergrund des Besuches in den Wäldern der Gemeinde Alvenau stand diesmal die Waldbiodiversität und der anspruchsvolle Lebensraum für den grösste in der Schweiz lebende Waldvogel, das Auerhuhn. Regionalleiter Christian Barandun und seine Mitarbeitenden der Waldregion Mittelbünden/Moesano zeigten dabei eindrücklich, wie die Lebensräume dieses gefährdeten Bewohners unserer Wälder mit gezielter Waldpflege erfolgreich erhalten und gefördert werden kann.
Regionalleiter Barandun verdeutlichte, wie wichtig lockere, vorzugsweise beweidete Wälder für die Biodiversität sind, am gelungenen Beispiel der Weiden und Waldweiden im Gebiet der Alvaneuer Maiensässe, welche in den letzten Jahren mit forstlichen Mitteln gezielt aufgelichtet worden sind und die Interessen von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Naturschutz vorbildhaft vereinen.
Doch auch gezielte Maßnahmen zugusnten einer bestimmten Tierart sind wichtig.

