Corona-Impfung: Bündner Regierung kritisiert BAG

Die Bündner Regierung macht sich für die Corona-Impfung stark. Gerne möchte sie, daß das BAG besser liefert.

Die flächendeckende Impfung in Graubünden ist alleine aufgrund der Geografie um einiges anspruchsvoller als in anderen Kantonen, so die Bündner Regierung. 

Der Kanton behandelt alle Regionen gleich und stellt in allen Regionen die vorhandenen Impfdosen proportional zur Bevölkerungszahl zur Verfügung.

Die Impfaktion in Graubünden ist am 4. Januar 2021 erfolgreich angelaufen. Als Problem stellen sich jedoch die ständig wechselnden Angaben des BAG über die vom Hersteller Pfizer/BioNTech zu erhaltenden Lieferungen dar.

Dies erschwert die Planung zusätzlich. Der Kanton erwartet deshalb vom BAG, daß vorausschauend planende Kantone, die Lieferengpässe antizipiert haben, und die Sicherheit für die zu impfenden Personen höher gewichtet haben als die Geschwindigkeit, nicht noch willkürlich bestraft werden.

Das BAG und der Bund haben zu akzeptieren, daß die Kantone die Impfungen in ihrer Zuständigkeit den Gegebenheiten angepaßt umsetzen. Das BAG organisiert die Impfaktion der Kantone nicht. Es hat aber einen rein auf Bevölkerungszahlen basierenden Verteilschlüssel zu sichern, damit die Kantone Planungssicherheit haben.

Admin

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