Bündner Regierung empfängt Tiroler Landesregierung zu einem Arbeitstreffen in Maienfeld
Ein Bahnverbindung zwischen Graubünden und Tirol gibt es immer noch nicht. Wieviele Jahrzehnte dies noch dauern wird, ist ungewiß, obwohl sie beide Regionen beflügeln dürfte. Nun gab es ein Treffen zwischen Tirol und Graubünden. Ob auch die fehlende Zugverbindung auf der Tagesordnung stand?
Die Bündner Regierung empfing heute anläßlich eines Arbeitstreffens die Tiroler Landesregierung. Das Zusammentreffen bot Gelegenheit, um verschiedene politische Themen von gemeinsamem Interesse zu besprechen.
Empfangen wurde die Regierung des Landes Tirol heute Vormittag von der Bündner Regierung im Schloss Salenegg in Maienfeld. Angeführt von Landeshauptmann Anton Mattle bestand die Tiroler Delegation zudem aus den Landeshauptmannstellvertretern Philip Wohlgemuth und Josef Geisler, den Landesrätinnen Astrid Mair und Eva Pawlata sowie dem Landrat Mario Gerber. Das heutige Treffen zeugt von den ausgezeichneten Beziehungen zwischen den beiden Regierungen.
Vielfältiger politischer Austausch
Im Laufe der politischen Gespräche tauschten sich die beiden Regierungen zu zahlreichen grenzübergreifenden Themen von gemeinsamem Interesse aus. Dabei standen beispielsweise das Wolfsmanagement, die Digitalisierung und die Naturgefahren auf der Tagesordnung. Auch zu den Themen Fachkräftesicherung und Wohnen im Alpenraum haben sich die Teilnehmenden ausgetauscht.
Neben dem Arbeitsgespräch stand ein Vortrag des Staatsarchivars Reto Weiss auf dem Programm. Dabei wurden die historischen Verbindungen des Kantons Graubünden mit dem Land Tirol beleuchtet, mit besonderem Fokus auf die gemeinsame Geschichte der Walser. Abschließend fand ein gemeinsames Mittagessen der beiden Delegationen im Schloss Maienfeld statt.

(pd, rm)
(Fotos: Staatskanzlei GR)
(Foto oben: Regierungspräsident Martin Bühler begrüsst den Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle in Maienfeld)

