Bachverbauung zum Schutz des Siedlungsgebiets von Davos
Die Regierung genehmigt ein Projekt der Gemeinde Davos für die Verbauung des Guggerbachs. Daran beteiligten sich der Kanton und der Bund im Rahmen der NFA-Programmvereinbarung «Gravitative Naturgefahren nach Wasserbaugesetz» mit maximal 880 000 Franken am Projekt. Zudem spricht die Regierung einen straßenbaulichen Kantonsbeitrag von maximal 72 000 Franken. Die Gesamtkosten sind mit 1,6 Millionen Franken veranschlagt.
Der Guggerbach entspringt am Südosthang der Strela und mündet im Siedlungsgebiet von Davos in die Landwasser. Er ist ein geschiebeführender Wildbach. Um die Erosionsaktivität zu bremsen, wurde der Gewässerlauf vor über 100 Jahren punktuell mit Sperrenverbauungen stabilisiert. Im Rahmen der periodischen Inspektionen hat die Gemeinde Davos festgestellt, dass zahlreiche Sperren oberhalb der Schatzalp beschädigt sind.
Im Rahmen des Projekts sind demnach bauliche Sanierungsmassnahmen an 19 Sperrenobjekten vorgesehen. Bei fehlenden seitlichen Einbindungen müssen die Gerinneflanken durch Anschüttungen wiederhergestellt und mit einem leichten Stahlverbau gesichert werden.
Die an den Mauerfüssen ausgespülten Erosionsmulden sind als natürliche Tosbecken auszubilden. Zu diesem Zweck können entweder muldenförmige Blocksteinsohlen eingebaut oder in das Gelände eingebundene Vorsperren aus Stahl erstellt werden.
(pd, rm)

