Kulturgut Maiensäße und Ställe

Kulturgut Maiensäße und Ställe

Im Tessin wurden die Gesetze für den Erhalt und Umbau von Rusticos gelockert.

In Graubünden wird eine breite Debatte seit vielen Jahren geführt über den Erhalt von Ställen und Maiensäßen außerhalb von Bauzonen.

Weil außerhalb der Bauzonen keine Ställe und Maiensäße zu Wohnbauten ohne Sonderbewilligung umgenutzt und umgebaut werden dürfen, wird immer mehr Kritik laut.

Die schönen Landschaften mit den versprenkelten Höfen, Ställen und Maiensäßen wären nie entstanden, hätte es schon früher solch rigide Baugesetze gegeben.

Ställe und Maiensäße waren früher besonders wichtig, um hochalpine Gebiete landwirtschaftlich bewirtschaften zu können. Immer mehr davon verfallen, weil sie nicht mehr genutzt werden aufgrund der Professionalisierung der Landwirtschaft und der Förderung von Massentierhaltung etc. durch den Staat.

Doch warum diese Kulturgüter verfallen lassen?

Gegenwärtig verfällt großes historische Kulturerbe, weil Ställe und Maiensäße verfallen müssen, denn die Besitzer dürfen die nicht umnutzen.

Dabei wäre selbst ein fehlender Anschluß an eine Kanalisation kein Problem, gibt es doch Abwassertanks und sogar Kleinkläranlagen.

Bildquelle Foto Kleinkläranlage: <a href="https://www.mosertankshop.de">www.mosertankshop.de</a>
Bildquelle Foto Kleinkläranlage: www.mosertankshop.de

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