Regierung spricht Beiträge für Messstationen und Frühwarndienste in Graubünden

Regierung spricht Beiträge für Messstationen und Frühwarndienste in Graubünden
Messstationen um beispielsweise Niederschläge und weiteres zu messen. (Symbolbild)
Messstationen um beispielsweise Niederschläge und weiteres zu messen. (Symbolbild)

Für Niederschlag-, Temperatur- und Windmessungen sowie für Überwachungen von Massenbewegungen wie zum Beispiel Rutschungen werden in Graubünden in den Jahren 2016 bis 2019 gesamthaft 1,8 Millionen Franken aufgewendet. Die Regierung genehmigt die Kosten für den Betrieb und Unterhalt von Stationen des Interkantonalen Mess- und Informationssystems IMIS sowie für den Betrieb von Frühwarndiensten. Gemäss Programmvereinbarung „Schutzbauten Wald“ übernimmt der Kanton einen Anteil von 45 Prozent und der Bund einen Anteil von 35 Prozent der Gesamtkosten.

Das Interkantonale Mess- und Informationssystem IMIS wurde seit 1996 in Zusammenarbeit mit Bund, Kantonen, Gemeinden und weiteren Interessenverbänden entwickelt. Es umfasst Messstationen, die vom WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos (SLF) koordiniert und überwacht werden. Die Daten dienen als Grundlage für die Erarbeitung der nationalen und regionalen Lawinenbulletins. Zudem werden sie für lokale Lawinenwarnungen verwendet.

Frühwarnsysteme werden eingesetzt, um beispielsweise die Massenbewegungen am Cuolm da Vi oberhalb von Sedrun oder die Rutschung in Brienz zu überwachen. Sie stellen eine unverzichtbare Hilfe für Gemeindeverantwortliche dar, um die Bevölkerung rechtzeitig zu warnen und entsprechende Massnahmen wie Evakuierungen oder Strassensperrungen anzuordnen.

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