Ausserordentlich hoher Wildbestand in Graubünden

Ausserordentlich hoher Wildbestand in Graubünden
30.06.2015
In diesem Frühjahr wurde der Hirschbestand im Kanton Graubünden auf 16 000 Tiere geschätzt. Damit hat er regional die für den Wald tragbare Grösse überschritten. Mit der Jagd müssen negative Folgen für den Lebensraum verhindert werden, insbesondere für den Schutzwald, aber auch für die Tiere selbst. Mit der Entnahme von mindestens 4975 Hirschen soll das hohe Ziel erreicht werden.
Über 5000 Bündner Jägerinnen und Jäger freuen sich auf die kommenden Jagden und werden mit der Regulierung der Wildbestände einen wichtigen Auftrag im Dienste der Allgemeinheit erfüllen. Hirsche, Rehe, Gämsen in Tieflagen, Steinwild im Engadin und Wildschweine in Südbünden müssen im Bestand begrenzt werden, um negative Auswirkungen auf den Lebensraum zu verhindern.
Amt für Jagd und Fischerei

