Bündner FDP erfreut über Nationalrats-Ja zur zweiten Gotthard-Röhre

Bündner FDP erfreut über Nationalrats-Ja zur zweiten Gotthard-Röhre

Diese Woche hat nun auch der Nationalrat in einer emotionsgeladenen Debatte  erfreulicherweise einen positiven Entscheid zur Sanierung des Gotthard  Straßentunnels, das heisst auch für eine zweite Tunnelröhre mit einem klaren  Bekenntnis von 109 zu 74 Stimmen gefällt. Eine andere Lösung gibt es nach  Auffassung der Bündner FDP. Die Liberalen nicht, das Problem während der  Sanierung des bestehendenden  Tunnels zu bewältigen.

Foto: Homepage der FDP GR
Foto: Homepage der FDP GR

Das Projekt muß nun  ohne wenn und aber zügig vorangetrieben werden, nachdem der Bundesrat die  entsprechenden gesetzlichen Vorgaben aufzeigt hat, nämlich, daß ein zweiter  Tunnel nicht zu Mehrverkehr führen darf, da die Tunnelröhren nur  einspurig  befahren werden dürfen. Das bringt auch die geforderte Sicherheit. Die Bündner FDP fordert  bereits seit 2002 eine 2. Gotthard-Tunnelröhre. Immer  wieder äußerte sie sich weiter, als es gemäß den Bundesinstanzen, vor allem des  Bundesrates, darum ging, den massiven Umverkehr während der Tunnelsanierung in  den Jahren 2018-2020 über die San Bernardino-Route zu leiten. Ein Ansinnen, das  aus bekannten Gründen nie hätte bewilligt werden dürfen. Zu Recht hatte sich auch  die Bündner Regierung immer wieder, wie auch in einer  Stellungnahme an den  Bundesrat für eine zweite Tunnelröhre ausgesprochen.

Für Graubünden ist eine  zweite Gotthardröhre von großer Bedeutung, weil die San Bernardino-Route  schlichtweg nicht mehr Verkehr aufnehmen kann. Eine sichere Verbindung durch das  Gotthard- Massiv ist deshalb eine Notwendigkeit. Eine tadellos funktionierende Infrastruktur ist ein zentraler Faktor für den starken  Wirtschaftsstandorts Schweiz – und damit für sichere Arbeitsplätze. Der Gotthardtunnel als wichtigste Nord-Süd-Verkehrsachse gehört zweifellos dazu. Aus  Sicht der Bündner FDP.

Die Liberalen wären die Kosten für eine provisorische Lösung  zu hoch. Das Tessin über eine lange Zeit quasi vom Rest des Landes  abzuschneiden, wäre zudem eine Zerreisprobe für den Zusammenhalt der Schweiz.  Durch den späteren nun klar zugesicherten einspurigen Betrieb zweier Röhren  ohneErhöhung der Kapazität kann die unabdingbare Sicherheit erhöht werden, ohne  den verfassungsmäßigen Alpenschutz zu untergraben. Das wurde mit dem  Entscheid der ständerätlichen Verkehrspolitiker bekräftigt.

Riccardo

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