Schlußbericht «Gefährdungsanalyse Kanton Graubünden 2025»
Die Bündner Regierung nimmt den Schlußbericht «Gefährdungsanalyse Kanton Graubünden 2025» vom Februar 2026 zur Kenntnis.
Dem Kanton obliegen gemäß dem Gesetz über den Bevölkerungsschutz des Kantons Graubünden insbesondere die Analyse der Gefahren von erheblicher Tragweite für den Kanton, die darauf basierende Vorsorgeplanung sowie die Ereignisbewältigung in außerordentlichen Lagen. Um im Kanton Graubünden den Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen zu gewährleisten und kontinuierlich zu verbessern, wurde die Gefährdungslage in den Jahren 2024 und 2025 überprüft und die Risikoabschätzung aktualisiert sowie der Handlungsbedarf identifiziert.
In der Risikoanalyse erwähnt sind Naturereignisse wie Waldbrand, Hitzewelle oder Fels- und Bergstürze, technikbedingte Risiken wie Strommangellage oder EDV-Ausfälle sowie gesellschaftliche Bedrohungen wie Pandemien oder Cyberangriffe. Unter den 27 Gefährdungen in der Risikomatrix haben Strommangellage, eine Pandemie sowie Erdbeben das größte Risiko.
Die Regierung beschließt:
23 Maßnahmen, die im Tagesgeschäft bis 2030 umgesetzt werden.
Drei weitere Maßnahmen, die politischen Entscheidungsbedarf erfordern, werden vertieft geprüft:
Anpassung der «Schnellen Sanitätszüge» für bessere Einsatzbereitschaft.
Einführung eines Werkzeugs zur koordinierten Lageverfolgung.
Flächendeckender Ausbau von Notrufsäulen.
Die Entscheidungsgrundlagen werden bis Ende 2026 erarbeitet. Die Kosten sollen budgetiert werden.
Weiterführendes
Schlußbericht_Gefahrdungsanalyse_Kanton_Graubünden
(pd, rm)

