5,6 Millionen für künstliche Beschneiung im Skigebiet Tambo / Splügen: Kanton gibt Steuergelder

5,6 Millionen für künstliche Beschneiung im Skigebiet  Tambo / Splügen: Kanton gibt Steuergelder

Ist das die Zukunft, Skigebiete für viel Geld und Energie künstlich beschneien zu lassen? Die Bündner Regierung gewährt der Tambo Finanz-Infra AG an die Erweiterung der Beschneiung in Splügen einen Kantonsbeitrag in der Höhe von 278 607 Franken im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP). Der Beitrag wird in Zusammenhang mit einem NRP-Darlehen von 1,2 Millionen Franken gesprochen. Des Weiteren gewährt sie gestützt auf das Gesetz über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Graubünden einen Kantonsbeitrag in der Höhe von 720 000 Franken unter dem Titel «systemrelevante Infrastrukturen».

Mit der geplanten Erweiterung der technischen Beschneiung sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um im Skigebiet Splügen innert einem kurzen Zeitfenster zu Saisonbeginn die Schneesicherheit zuverlässig zu gewährleisten.

Die Aktionäre der Tambo Finanz-Infra AG sind die Gemeinden Rheinwald, Andeer, Muntogna da Schons, Ferrera, Rongellen, Sufers und Zillis-Reischen sowie die Bergbahnen Splügen-Tambo AG, die Bürgergemeinde Felsberg und die Bodengenossenschaft Splügen.

Das Projekt ist mit Investitionskosten von rund 5,6 Millionen Franken veranschlagt.

(pd, rm)

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