Projekt zum Schutz der Meiersbodenstraße genehmigt
Die Regierung genehmigt das Projekt «SSV Sand (TBA)» und bewilligt einen Beitrag gemäss der NFA-Programmvereinbarung mit dem Bund im Bereich «Gravitative Naturgefahren Wald».
An die veranschlagten Kosten von 641 000 Franken spricht sie einen Kantonsbeitrag von maximal 256 400 Franken und verfügt einen Bundesbeitrag von maximal 224 350 Franken.
Die Ausführung der Hauptarbeiten erfolgt in einem Baujahr. Als Projektabschluss ist das Jahr 2026 vorgesehen.
Das Projektgebiet befindet sich auf dem Gemeindegebiet der Stadt Chur, zwischen dem Kraftwerk Sand und der Bushaltestelle Sassal.
Die Bahnlinie der Rhätischen Bahn sowie die Meiersbodenstraße verlaufen hier eingeengt zwischen bergseitigen Felswänden und Steilhängen sowie der talseitig angrenzenden Plessur.
Die Meiersbodenstraße entspricht nicht den Anforderungen an den Regelquerschnitt für Verbindungsstrasßn und soll deshalb in den kommenden Jahren bis zur Plessurbrücke Sassal auf zwei Fahrspuren ausgebaut werden.
Der vorgesehene Ausbau tangiert eine bergseitige Holzpalisade zum Schutz der Strasse vor abrollenden Sturzkörpern.
Der Streckenabschnitt liegt zudem unterhalb von zurückversetzten Felswänden, aus denen sich bereits in der Vergangenheit größere Sturzereignisse bis auf die Strasse ereignet haben. Im Rahmen des vorliegenden Projekts soll im Nordwesten eins 45 Meter langes und 3 Meter hohes Steinschlagnetz erstellt werden.
Zudem wird ein zirka 50 Meter langer Schutzdamm von 1,5 Meter Höhe gebaut. Zur Stabilisierung der Böschung wird eine rückverankerte Netzabdeckung über rund 350 Quadratmeter erstellt.
(pd, rm)
(Foto: InfraGeo AG)

