Ausländischer, in der Schweiz verbotener Böller: Täter, der 2 Brandverletzungen und 44 Hörschäden verursachte, ermittelt
Am vergangenen Mittwoch waren im Schulhaus Giacometti mehrere Schulkinder bei der Detonation eines pyrotechnischen Gegenstands (Rhätische Zeitung berichtete) verletzt worden. Der Schüler, welcher diesen geworfen hatte, wurde ermittelt.
Nach der Vormittagspause wurde gegen 10.30 Uhr im Treppenaufgang der Obstufenschule Giacometti in Chur ein in der Schweiz verbotener Feuerwerkskörper, ein sogenannter Bodenknaller, gezündet.
Brandverletzungen (2), Hörschäden (44) und seelische Schäden
Bei der Detonation erlitten 2 Schülerinnen leichte Brandverletzungen. Das Gehör weiterer 44 Schülerinnen und Schüler wurde durch den Knall beeinträchtigt.
Die Kinder wurden nach der Aggression im Schulhaus unter Leitung einer Notärztin durch Mannschaten der Rettung Chur sowie den schulpsychologischen Dienst notfallmedizinisch betreut sowie anschließend durch das Kantonsspital Graubünden oder durch Hausarztpraxen medizinisch versorgt.
Werfer des Bodenknallers ermittelt
Die Ermittlungen der Jugendanwaltschaft sowie der Kantonspolizei Graubünden verdichteten sich und ergaben, daß der Bodenknaller von einem der Oberstufenschüler geworfen worden war.
Der Tathergang konnte größtenteils geklärt werden.
Der genaue Hintergrund der Tathandlung ist Gegenstand weiterer Abklärungen.
(pd, rm)

