2,7 Mio. zusätzlich für schulische Heilpädagogik

2,7 Mio. zusätzlich für schulische Heilpädagogik

Im Kanton Graubünden werden weitere heilpädagogisch ausgebildete Fachpersonen benötigt. Die Regierung hat neue Ausbildungszyklen in Schulischer Heilpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Graubünden (PHGR) in Chur in Zusammenarbeit mit der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich bewilligt.

Die dreijährigen berufsbegleitenden Weiterbildungskurse werden im Herbst 2014, im Herbst 2016 und optional im Herbst 2018 gestartet. Die Gesamtkosten für die drei Ausbildungszyklen betragen rund 2,7 Millionen Franken.

In den Jahren 2008, 2009, 2010 und 2011 wurden an der PHGR bereits vier Weiterbildungskurse in Schulischer Heilpädagogik begonnen und weitgehend zu Ende geführt. Nach Abschluß des letzten Kurses in diesem Jahr verfügt der Kanton über rund 100 zusätzliche Fachpersonen mit einer Ausbildung in Schulischer Heilpädagogik.

Der anhaltende Bedarf an solchen Fachkräften ist darauf zurückzuführen, daß der Kanton seit den Neunzigerjahren flächendeckend integrierte Kleinklassen eingeführt hat und zunehmend mehr Ressourcen für die Integration von Kindern mit Behinderungen benötigt werden.

Admin

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