172.000 Franken nur für „Kontrolle“

172.000 Franken nur für „Kontrolle“

Finanzielle Unterstützung gibt die bündner Regierung „für aufwändige Kontrolle der Bilderdecke in der Kirche St. Martin in Zillis“. Und das ist allein nur der Kantonsbeitrag (schönes Wort) an Steuergeldern. 

Die Regierung sichert der Stiftung Kirchendecke Zillis (Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Zillis-Schamserberg) einen Kantonsbeitrag von maximal 172 000 Franken zu.

Der Beitrag ist für den Pflegeplan 2024 bis 2026 der romanischen Bilderdecke der evangelischen Kirche St. Martin in Zillis vorgesehen. Der Gesamtaufwand für den dreijährigen Pflegeplan beträgt rund 430 000 Franken.

Die Bilderdecke der Kirche St. Martin ist die älteste figürlich bemalte, fast vollständig erhaltene Holzdecke der abendländischen Kunst.

Die Bilderdecke datiert ins Jahr 1114 und besteht aus insgesamt 153 ornamental gerahmten und bunt bemalten Einzelfeldern. Im Zuge dieses vereinbarten Pflegeplans zur Kontrolle und zur frühzeitigen Entdeckung von Schadensprozessen an den Tafeln der Bilderdecke sowie an den Wandmalereien stehen in den Jahren 2024 bis 2026 Zustandsaufnahmen durch die Restauratoren an.

Die ständige Kontrolle und Beobachtung dieses einzigartigen Kulturguts sei notwendig und zwingend erforderlich.

(pd)

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