Wasserverschmutzung und Wassermangel: Arge Alp vergibt rund 11.500 Franken Preisgeld

Wasserverschmutzung und Wassermangel: Arge Alp vergibt rund 11.500 Franken Preisgeld

Die Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (Arge Alp) sucht im Rahmen eines Wettbewerbs Projekte, welche nachhaltige Wassernutzung im Alpenraum fördern.

Bewerbungen können bis 1. Juni 2024 eingereicht werden. Insgesamt wird ein Preisgeld von 12’000 Euro vergeben.

Im 2024 führt der Kanton Tessin den Vorsitz der Arge Alp und macht den Klimaschutz und die Herausforderungen bei der Bewältigung der Klimakrise zum Leitthema in diesem Jahr.

Die wichtige Ressource Wasser ist in den Gebieten der Arge Alp zwar reich vorhanden, dennoch ist die Wasserverfügbarkeit gerade in sehr trockenen Zeiten immer wieder ein Thema. Dies, weil man ständig kanalisiert (man siehe nur ins Domleschg) und permanent Gullis und Abwasserkanäle in die Landschaft pflanzt, so daß das Wasser schneller in die Flüsse gerät und für Hochwasser sorgt.

Projekte mit nachhaltiger Wassernutzung im Fokus

Der diesjährige Arge-Alp-Preis steht im Zeichen eines sparsamen Wasserverbrauchs: Wie kann das Bewußtsein für einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit Wasser geschärft werden?

Ziel ist es, besonders vielversprechende und vorbildliche Projekte zu prämieren, die das Bewusßein für einen sparsamen Einsatz von Wasser fördern. Eingereicht werden können sowohl Bildungsinitiativen aus der Zivilgesellschaft (von Schulen, Vereinen oder Privatpersonen) wie auch konkrete Maßnahmen aus der Wirtschaft (von Unternehmen oder Start-ups) oder dem öffentlichen Sektor (von Institutionen, Gemeinden oder Städten).

Die drei besten Initiativen werden prämiert, wie die Standeskanzlei des Kantons Graubünden am Dienstag mitteilte. Insgesamt wird ein Preisgeld von 12 000 Euro vergeben.

Preisübergabe an der Arge-Alp-Regierungschefkonferenz

Die Auswahl der Siegerprojekte erfolgt über ein zweistufiges Verfahren. Eine regionale Jury, die von den jeweiligen Bundesländern, Kantonen und Regionen bestimmt wird, wählt die Siegerprojekte des jeweiligen Alpenlandes.

In einem weiteren Schritt ermittelt die internationale Jury die finalen Sieger. Diese werden im Rahmen der Arge-Alp-Regierungschefkonferenz im Oktober 2024 ins Tessin zur Preisübergabe eingeladen.

Bündner Einreichungen

Die Projekte aus dem Kanton Graubünden können bis 1. Juni 2024 an die Mailadresse kommunikation@gr.ch gesendet werden. Es werden nur Projekte berücksichtigt, die die Bewerbungsmodalitäten erfüllen und mit den vollständigen Ausschreibungsunterlagen eingereicht werden.

Die Richtlinien, das Teilnahmeformular, die Einwilligung zur Datenverarbeitung sowie weitere Informationen sind unter www.argealp.org abrufbar.

Über die Arge Alp

Mitglieder der Arge Alp sind der Freistaat Bayern aus Deutschland; die Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg aus Österreich; die Autonome Provinzen Bozen-Südtirol und Trient sowie die Region Lombardei aus Italien und die Kantone Graubünden, St.Gallen und Tessin aus der Schweiz.

(pd)

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