Regierung will Gesundheitstourismus in Graubünden ausbauen +++ Ausschuß wird gebildet
Oft ist es besser, Politiker halten sich von der Wirtschaft fern. Die beweist in Graubünden zum Beispiel das Trauerspiel um die Sägerei in Ems.
Die bündner Regierung setzt zur Unterstützung des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit (DJSG) einen Ausschuß ein, um den Entwicklungsschwerpunkt „Gesundheitstourismus“ des Regierungsprogramms 2021 bis 2024 umzusetzen.
Das Ziel ist, die Leistungserbringer zu befähigen, erfolgsversprechende Angebote im Gesundheitstourismus zu entwickeln.
Steuergelder für neuen Ausschuß
Aufgrund der Erkenntnisse des letzten Jahres erscheint es der bündner Regierung nun zweckmäßiger, anstelle einer ursprünglich angedachten Denkfabrik (eines „Think Tanks“) einen Ausschuß einzusetzen. Dieser Ausschuß soll den regionalen Partnern die Strategie und mögliche Handlungsspielräume darlegen.
Daneben soll der Ausschuß in Absprache mit dem DJSG die Möglichkeit haben, punktuell externe Fachpersonen beizuziehen, um das für die Weiterentwicklung des Gesundheitstourismus notwendige Wissen gezielt zu erarbeiten und einzusetzen. Diese Struktur ist flexibler und ermöglicht eine rasche Reaktion auf sich ändernde Rahmenbedingungen.

