Zurück zu den Idiomen statt Gleichmacherei

Weniger Gleichmacherei, mehr Vielfalt: Zurück vom Einheits-Rhätoromanisch zu den Idiomen, dies in weiteren bündner Gemeinden (Bericht dazu):

Genauso wie der Versuch, ein Einheitsschweizerdeutsch als Mischmasch zwischen Bündnerdeutsch, Berndeutsch und Walliserdeutsch sowie Zürcherdeutsch und Baseldeutsch etc. scheitern würde bzw. sich die Leute weigern würden es zu sprechen, so ist der „kommunistisch“ (Plasch Barandun senior) anmutende Versuch der Lia Rumantscha gescheitert, Rhätoromanisch zu vereinheitlichen.

Das rhätoromanische Sprachgebiet ist unter dieser Ägide stark zurückgegangen und hat enorm gelitten. Wurde noch in den 70er-Jahren in Gemeinden wie Rhäzüns oder Bonaduz und in Präz oder Feldis Romanisch gesprochen, so findet man die romanische Sprache hier fast nur noch in Straßennamen und Flurnamen-Bezeichnungen etc.

Es steht zu hoffen, daß diese negative Entwicklung zugunsten der (Sprach)-Vielfalt aufgehalten und berichtigt werden kann, zum Beispiel durch Förderung des Romanischen wie es die Gemeinde Ems vormacht.

Remo Maßat

Admin

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