Graubünden: Erstmals umfassende Gefährdungs-Analyse

Graubünden: Erstmals umfassende Gefährdungs-Analyse

Für den Kanton Graubünden wird erstmals eine umfassende Gefährdungsanalyse erstellt. Die Bündner Regierung hat einen Auftrag dazu erteilt. Im Weiteren hat sie ein Ausbauprojekt auf der Samnaunerstraße bewilligt und die Pflegeheimliste 2013 erlassen.

Gefährdungsanalyse in Auftrag gegeben
Gefährdungsanalyse in Auftrag gegeben (Symbolbild: Schlagwort AG)

Gefährdungsanalyse in Auftrag gegeben

Das Amt für Militär und Zivilschutz erarbeitet im Auftrag der Regierung bis im März 2014 eine umfassende Gefährdungsanalyse für den Kanton Graubünden.

Bei der Analyse werden Gefährdungen in Betracht gezogen, die bei ihrem Eintreffen als Ereignisse in außerordentlichen Lagen zu bezeichnen wären und zu deren Bewältigung das Verbundsystem Bevölkerungsschutz gefordert wäre.

Bereits getätigte Erhebungen – zum Beispiel zu Naturgefahren im Kanton – werden in die Arbeiten einbezogen. Das Ziel ist es, gestützt auf den Leitfaden KATAPLAN des Bundes, eine Priorisierung der als möglich erachteten Gefährdungen vorzunehmen.

Im Anschluß an die Analyse werden Massnahmen zur Risikominderung geplant. Zur Begleitung der Arbeiten ist ein Lenkungsausschuß unter dem Vorsitz von Regierungsrat Christian Rathgeb eingesetzt worden.

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