100.000 Fr. für Künstler: 10 Künstler bekommen je 10.000 Steuergelder
Es ist nicht unumstritten, ob der Staat Künstlern Steuergelder bezahlen sollte für Kunst. Denn es gehen die Meinungen weit auseinander, was Kunst ist und was nicht.
Aktuell sind folgende Beiträge für sogenanntes „professionelles Kulturschaffen 2017“ für kleine Projekte vergeben worden.
Es fragt sich natürlich: Was ist eigentlich „professionelles Kulturschaffen“?
So oder so:

Der Kanton Graubünden hat dieses Jahr zum zehnten Mal einen Wettbewerb zur Förderung des professionellen Kulturschaffens für kleine Projekte ausgeschrieben.
27 Künstler wollten Steuergelder bekommen und reichten Gesuche ein
Insgesamt sind 27 Projekte eingereicht worden.
Der Wettbewerb wurde Mitte Juni 2017 in der Bündner Tagespresse angekündigt, die Anmeldefrist ist am 25. August 2017 abgelaufen.
Die Wettbewerbskommission begutachtete 27 Gesuche, welche in folgenden Sparten eingereicht wurden:
Bildende Kunst (7), Film (2), Geschichte und Gedächtnis (3), Literatur (6), Musik (6) und Theater (3).
Das Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement hat auf Vorschlag der Wettbewerbskommission und auf Antrag des Amts für Kultur über die Vergabe der Werkbeiträge entschieden.
Folgende zehn Kulturschaffende erhalten einen Werkbeitrag in der Höhe von je 10 000 Franken:
- Felix Benesch
Sparte: Theater
Projekt: „1848. Einer für alle. Alle für einen“ - Sabrina Bundi
Sparte: Literatur
Projekt: „Username Helvetia“ - Riccarda Caflisch
Sparte: Musik
Projekt: „Knochenflöte“ - Corin Curschellas
Sparte: Musik, Theater
Projekt: „Hommage Hortensia“ - Wolfram Frank
Sparte: Literatur
Projekt: „Texte 17. Diario“ - Quirina Lechmann
Sparte: Musik
Projekt: „Musik Pick-Nick“ - Chasper-Curò Mani
Sparte: Musik
Projekt: „Operetta giò’n plazzetta. La gia magica“ - Elisabeth Payer
Sparte: Bildende Kunst
Projekt: „Migration – Imagination“ - Prisca Roth, Guadench Dazzi
Sparte: Geschichte und Gedächtnis
Projekt: „Genua. Das Meer Graubündens“ - Remy Storni
Sparte: Film
Projekt: „Zona di caccia“

