Graubünden Ferien stellt Strategie 2017 bis 2020 vor

Graubünden Ferien stellt Strategie 2017 bis 2020 vor
Präsident Marcel Friberg und CEO Myriam Keller präsentieren die neue Strategie.
Präsident Marcel Friberg und CEO Myriam Keller präsentieren die neue Strategie.

Die Marketingorganisation Graubünden Ferien arbeitet ab 2017 nach einer Strategie, die auf drei Stossrichtungen aufbaut: Kompetenzen & Innovation, Produktentwicklung & Marketing sowie dem Ausbau des Serviceangebots für Destinationen und Leistungsträger. Die schrittweise Implementierung erfolgt nach Abschluss des Erarbeitungsprozesses in den nächsten Monaten. Das Ziel, bestehende Gäste an den Tourismuskanton zu binden und zu längeren Aufenthalten zu animieren sowie neue Gäste für Graubünden zu gewinnen, soll in enger Zusammenarbeit mit den touristischen Hauptpartnern erreicht werden.

Vor dem Hintergrund einer komplett neuen Marktsituation, bedingt durch politische Volksentscheide im Inland, schwächelnde Konjunktur und politische Unsicherheit in den wichtigsten Quellmärkten, die gesellschaftliche Veränderung hin zu immer stärkerer Digitalisierung und verschärft durch die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank im Januar 2015, hat sich Graubünden Ferien (GRF) eine strategische Neuausrichtung verschrieben.

GRF2Der Erarbeitungsprozess dieser Strategie durch Vorstand und Geschäftsleitung des Vereins GRF in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Graubünden (Departement für Volkswirtschaft und Soziales) und in Koordination mit den touristischen Hauptpartnern ist jetzt abgeschlossen.

Die Kernelemente der GRF-Strategie 2017 bis 2020
Kompetenzen & Innovation
Aufbau von Kompetenzzentren für Digitalisierung und Neigungsgruppen-Analyse; Führung von Innovationsprojekten sowie Betrieb eines Tourismus-Innovationsmanagements; Aufbau und Management von Partnerschaften in Wirtschaft, Technologie und Tourismus

Produktentwicklung & Marketing
Entwicklung und Umsetzung von neuen destinationsübergreifenden Produkten gemeinsam mit Partnern sowie Neigungsgruppen-spezifische Vermarktung und Distribution in der Schweiz sowie international

Ausbau Serviceangebot für Destinationen und Leistungsträger (Shared Services)
Ausbau Serviceangebot für Destinationen und Leistungsträger, um Potentiale der Vermarktung und Digitalisierung systematisch und kosteneffizient zu nutzen; Ausbau der Marketingmandate

Die Strategie auf einen Blick.
Die Strategie auf einen Blick.

Oberstes Ziel dieser Strategie 2020 ist es auch in Zukunft, neue Gäste für Graubünden zu gewinnen sowie bestehende Gäste an den Tourismuskanton zu binden. Marcel Friberg, Präsident von GRF sagt zur neuen Strategie: „Ich bin überzeugt, wir können mit dieser strategischen Neuausrichtung und einer neuen Form der Kollaboration im Tourismus die dringend nötigen erfolgreichen Resultate für den Tourismuskanton Graubünden erzielen.“

Schrittweise Umsetzung bis 2017
Damit die neue Strategie ab Januar 2017 greifen kann, erfolgt die Implementierung schrittweise in den nächsten Monaten. Ein Meilenstein auf diesem Weg wird der konzeptionelle Aufbau der beiden Kompetenzzentren Digitalisierung und Neigungsgruppen sein. Zwischen Kanton und GRF wird eine neue Leistungsvereinbarung die ab 2017 zu erreichenden Ziele festhalten und die Grundfinanzierung regeln. Bis im Winter wird zudem ein neues digitales Serviceangebot für Destinationen und Leistungsträger stehen sowie ein erstes Innovationsprojekt in Umsetzung sein. Parallel dazu fliessen die neuen strategischen Vorgaben auf inhaltlicher Ebene bereits ab Frühling 2016 in die Arbeit des GRF-Teams ein. Bis August verantwortet Myriam Keller, CEO a. i. diesen Prozess; ab dem 1. September untersteht er dann dem neu gewählten GRF-CEO Martin Vincenz.

 

Am Schluss wurden noch Fragen beantwortet.
Am Schluss wurden noch Fragen beantwortet.

Donati

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