Korrekte Ausübung der Fischerei in Graubünden

Am 1. Mai 2016 beginnt die Hauptfischereisaison in Graubünden. Gemäss Fischereigesetz müssen Fischerinnen und Fischer, die ein Jahres- oder Monatspatent lösen, die notwendigen fischereilichen Kenntnisse aufweisen. Ein neues Video der Standeskanzlei Graubünden gibt einen Einblick in die Ausbildungskurse für Jung- und Neufischer.
Was im Kanton Graubünden seit dem Jahr 2002 Pflicht ist, wurde am 1. Januar 2009 gesamtschweizerisch eingeführt. Jeder Fischende, der in der Schweiz ein Fischerpatent von mehr als 30 Tagen Dauer erwerben will, startet die Fischereikarriere mit einer Ausbildung. Damit soll eine umweltbewusste und tiergerechte Fischerei sichergestellt werden. Zusammen mit dem kantonalen Fischereiverband bietet das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden jährlich rund zwölf Ausbildungsveranstaltungen an, wobei bis zu 600 Jung- und Neufischer ausgebildet werden.
Im Kanton Graubünden wurden die Jung- und Neufischerkurse auf das Jahr 2016 angepasst. So dauert der gesamte Kurs neu zwei Tage und wird an einem Wochenende durchgeführt. Weiter wurde der Inhalt um die Themen Gewässerökologie, spezielle Fischkunde und Tierschutz erweitert. Diese Anpassungen beruhen auf neuen Vorgaben der Dachorganisation für die Ausbildung der Angelfischer und Angelfischerinnen in der Schweiz. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen erhalten den Sachkunde-Nachweis Fischerei (SaNa), der in der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland zur Ausübung der Fischerei berechtigt.

