Um- und Neubau im Kantonsspital Graubünden

Regierung befürwortet das Projekt einer Pandemiestation im Kantonsspital
Die Regierung stimmt dem Projekt einer zentralen Pandemiestation im Kantonsspital Graubünden zu. Sie beantragt dem Grossen Rat, dem Kantonsspital Graubünden die anfallenden Kosten von 1,7 Millionen Franken als ausserordentlichen Investitionsbeitrag in Form eines Verpflichtungskredits zu gewähren.
Das Kantonsspital Graubünden plant im Rahmen des aktuell laufenden Bauprojekts SUN (Sanierung, Um- und Neubau) unter anderem die Realisierung eines neuen Bettenhauses für die Kinderklinik. In diesem soll ein Stockwerk als Pandemiestation mit 18 Isolierzimmern ausgestaltet werden. Insbesondere im Hinblick auf das in der Gefährdungsanalyse des Kantons aufgeführte Risiko einer allfälligen Pandemie erscheint es aus Sicht der Regierung sinnvoll, im Kantonsspital eine Pandemiestation für den gesamten Kanton vorzubereiten. Im Normalfall werden die Isolierzimmer als normale Bettenzimmer der Kinderklinik genutzt. Mit der zentralen Anordnung beim Kantonsspital Graubünden können die notwendigen medizinischen Mittel für den ganzen Kanton gebündelt und effizient eingesetzt werden. Somit wird die Ausweitung einer Pandemie auf den ganzen Kanton schon in der Anfangsphase erschwert oder im besten Fall verhindert. Weitere Pandemiestationen im Kanton werden nicht benötigt.

