Ein neues Buch von Linard Candreia

Ein neues Buch von Linard Candreia
Linard Candreia
Linard Candreia

Linard Candreia

Linard Candreia wurde am 29.10.1957 geboren und verbrachte die Kindheit im rätoromanisch-deutschen Dorf Casti/Tiefencastel. Gegenwärtig unterrichtet der Mittelbündner Sprachen und Geschichte am Progymnasium Laufental-Thierstein in Laufen, Baselland, und ist Vizepräsident des kleinen Städtchens an der Birs. Der Familienvater engagiert sich auch im journalistischen und literarischen Bereich. Bisher sind von Candreia fünf Bücher erschienen: Notiztgas dalla Sicilia, Crappa da sulada/Pflastersteine, miniaturas/miniaturen, Zurück nach Marmels und Fastezs digl passo.

Linard Candreia präsentiert sein neues Buch: Hanna la Tirolra/Hanna die Südtirolerin.

In diesen Kurzgeschichten beschreibt Candreia die Kindheit seiner Mutter im Tirol und ihre ersten Jahre in der Schweiz.

Lange Tradition

Eine lange Tradition in Graubünden – Knechte und Mägde aus dem Tirol anzustellen. Diese Personen galten als arbeitsam und bescheiden, und immer wieder ergaben sich Heiratsverbindungen aus den Angestellten und den Einheimischen. So auch bei Hanna, der Protagonistin in diesem Buch. Die Leser dürfen sie während der Kindheit im Vinschgau und der ersten Jahre im Bündnerland begleiten; und erhalten so auch einen Einblick im Leben dieser beiden Bergregionen um die Mitte des letzten Jahrhunderts. Zwei Regionen die sich gleichen, und doch verschieden sind.

Bild 1Nachforschungen diesseits und jenseits

In diesem Buch beschreibt Linard Candreia in 54 Kurzgeschichten das Leben seiner Mutter Hanna. Der Autor hat im Vinschgau in verschiedenen Quellen nachgeforscht, mehrere Personen befragt und Archive besucht. Für die Geschichten im Bündnerland konnte er aus seinem persönlichen Archiv zücken; seine Erinnerungen aus der Kindheit und die Gespräche mit seiner Mutter haben diesen Teil vervollständigt. Das Buch ist zweisprachig, diese Form ergibt sicht quasi natürlich für diese Kurzgeschichten; zum Einen reflektiert es die Praxis der Familie des Autors und zum Andere war dies die Realität zahlreicher Emigranten. Für den Autor ist dieses Buch: „Eines meiner besten Bücher.“ Er habe seit Jahren dieses persönliche Projekt im Kopf und konnte es nun realisieren. Was ihn überrascht habe, sei die große Anzahl von Emigranten aus dem Tirol in Graubünden. „Es ist überraschend, wieviel Personen aus dem Tirol ins Bündnerland emigriert sind, und wieviel Organisationen es in diesen Reihen gibt.“

Lesetour

Der Autor liest aus seinem neuen Buch am 7. Februar in der Bibliothek in Schweiningen (Rhät. „Schweiningen (Rhät. „Savognin“)“), um 20.15 Uhr. Am 6. März 2014 liest er in Chur, am 7.März im Bahnmuseum Albula in Bergün und am 13. Mai ist er Gast im colloqui rumantsch an der Universität Zürich. Das Buch kostet CHF 28.00 und ist zu bbei der Lia Rumantscha in Schweiningen (Rhät. „Schweiningen (Rhät. „Savognin“)“).

Rhat24

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