Stadt Chur: Für wenige, statt für alle
Gerade ist zu lesen, daß die Stadt Chur für Einsparungen den zweisprachigen Unterricht an der Stadtschule einstellen möchte.
Die gleiche Stadt Chur, die für fast eine Viertelmillion eine äußerst umstrittene Stahlanfertigung dreier chinesischen Lotus-Blumen des „Künstlers“ Not Vital anschaffen ließ. (die Skulpturen ließ der Künstler in Asien fertigen…)

Die gleiche churer Stadtregierung, die sich – zum Beispiel – mit 70.000 Franken für ein einziges Projekt des umstrittenen Theaters Chur (Wolfram Frank läßt aus Kuba grüßen) an Unterstützung bezuschussen läßt vom Kanton.
Hätte die Stadt Chur nicht eher einen Beitrag für den zweisprachigen Unterricht der Kinder beantragen sollen anstatt immer wieder exzessive Gelder zu geben an winzige Grüpplein von elitären Kulturbonzen?
Das Projekt, das mit 70.000 Fr. (allein vom Kanton) gefördert wird heißt übrigens „O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit“
Peter Konwitschny inszeniert ..
Das ist also mehr wert als die Bildung von Kindern…

