Neue Leistungsvereinbarung mit dem CSEM-Forschungszentrum Landquart

Die Regierung hat einer neuen Leistungsvereinbarung 2014 bis 2021 mit dem CSEM-Forschungszentrum in Landquart zugestimmt. Das Ziel ist es, das Forschungszentrum des CSEM (Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique) in den kommenden Jahren konsequent auf die Bedürfnisse der regionalen Technologieunternehmen im Alpenrheintal auszurichten. Die Neuausrichtung des Zentrums wurde bereits 2012 erfolgreich eingeleitet. Die Beziehungen zur regionalen Industrie sollen nun weiter gefestigt, bedürfnisgerechte, neue Technologien in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen entwickelt und industriell umgesetzt werden.

Im Rahmen der Leistungsvereinbarung hat die Regierung für die Jahre 2014 bis 2017 dem CSEM-Forschungszentrum in Landquart einen Kantonsbeitrag von insgesamt vier Millionen Franken zugesichert. Dazu kommt ein Beitrag im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) von weiteren insgesamt vier Millionen Franken, je zur Hälfte zulasten von Bund und Kanton. Für die Jahre 2018 bis 2021 werden in der Leistungsvereinbarung dieselben Beiträge in Aussicht gestellt. Einerseits schafft dies Planungssicherheit, andererseits soll nach vier Jahren eine Überprüfung der Zielerreichung und allenfalls eine Anpassung der Leistungsziele an sich veränderte Rahmenbedingungen erfolgen. Vorbehalten bleiben die jeweiligen Krediterteilungen durch den Großen Rat sowie die Genehmigung der NRP-Umsetzungsprogramme 2016 bis 2019 und 2020 bis 2023 durch den Kanton und durch den Bund.

Aus Sicht der Regierung kommt dem CSEM-Forschungszentrum in Landquart eine bedeutende Rolle im Innovationsprozess der regionalen Technologieunternehmen zu. Das Zentrum ermittelt regelmäßig im direkten Kontakt zu Unternehmen branchenspezifische regionale Bedürfnisse und fasst diese in einem Technologie-Portfolio zusammen. Gestützt darauf wird eine Technologie-Roadmap – eine Projektplanung – erarbeitet. Diese Vorgehensweise garantiert, daß das Forschungszentrum nahe an den Innovationsbedürfnissen des regionalen Marktes arbeitet und somit deren Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

Die fortschreitend stärkere Zusammenarbeit mit der Industrie bewirkt auch einen Ausbau der Wirkungsbereiche des Zentrums. In den nächsten acht Jahren ist vorgesehen, in Landquart bis zu 14 weitere hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen (heute 21). Zudem trägt das Zentrum dazu bei, Spitzenkräfte aus der regionalen Industrie weiterzubilden und zusätzliche Spitzenkräfte für die Region zu gewinnen.

Rhat24

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