Um das ewz-Kraftwerk Löbbia wird es ruhiger
Die Arbeiten zum Lärmschutz beim ewz-Kraftwerk Löbbia sind in vollem Gange:
ewz investiert hier freiwillig rund 700‘000 Franken zur Verbesserung der Lärmsituation am Bergeller Kraftwerksstandort.
Der Betrieb des Wasserkraftwerks Löbbia verursacht Lärm, welcher über sogenannte Notausläufe und einen Überlauf aus dem Maschinenhaus in die Umgebung gelangt. Für Notabschaltungen der Maschinen sind diese Ausläufe unverzichtbar, weil hier das Wasser austreten kann, wenn die Maschinen sofort gestoppt werden müssen.
Als das Kraftwerk vor rund 50 Jahren gebaut wurde, gab es noch keine Lärmvorschriften einzuhalten und auch heute kommt keine Lärmschutzverordnung zur Anwendung, denn das Kraftwerk liegt weder in einer Gewerbe- noch in einer Wohnzone. Weil der Geräuschpegel jedoch für Anwohnerinnen und Anwohner, für ewz-Mitarbeitende sowie für Gäste in dieser schönen Wandergegend störend ist, investiert ewz in die Verbesserung der Lärmsituation.
Die Umsetzung ist nicht ganz einfach, denn nur mit einer massiven Betonkonstruktion können die Schallwellen merkbar gedämpft werden. Im Falle einer Notabschaltung der Kraftwerksmaschinen muss diese Betonkonstruktion zudem dem austretenden Wasserstrahl standhalten. Die gewählte Lösung erfordert Investitionen von rund 700‘000.- Franken, erfüllt alle Kriterien und wird für mehr Ruhe beim ewz-Kraftwerk Löbbia sorgen.

