Projekt zur Digitalisierung historischer Fotografien genehmigt
Die Webseite des Kanton Graubünden sieht immer noch aus wie 1995, aber es fließen weiter munter Steuergelder in die staatliche Organisation „Graubünden digital“.
Die Regierung gewährt der Fotostiftung Graubünden (FSGR) an das Digitalprojekt «Pictomap – Ein kulturtouristischer Begleiter durch Raum und Zeit» für die Jahre 2026 bis 2028 einen Kantonsbeitrag von höchstens 320 000 Franken. Sie spricht den Beitrag im Rahmen des Gesetzes zur Förderung der digitalen Transformation in Graubünden. Die Gesamtkosten des Projekts sind mit rund 813 000 Franken veranschlagt.
Das Projekt Pictomap verfolgt das Ziel, historische Fotografien digital zugänglich zu machen, geografisch zu verorten und mit zusätzlichen Informationen zu ergänzen. Dabei sollen digitale Technologien wie Georeferenzierung, künstliche Intelligenz sowie partizipative Ansätze eingesetzt werden. Zudem wird angestrebt, die Nutzung der Inhalte in den Bereichen Bildung, Kulturtourismus und Vermittlung auszubauen.
Die technische Umsetzung des Projekts erfolgt in Zusammenarbeit mit dem FSGR-Spin-off Locomot GmbH sowie weiteren Projektpartnern aus den Bereichen Bildung, Forschung und Kulturvermittlung (Pädagogische Hochschule Graubünden, Schweizerischer Nationalpark). Vorgesehen sind unter anderem Anwendungen im Bereich Kulturtourismus, Lehrangebote für Schulen sowie Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe der Bevölkerung. Zudem sollen bestehende Prozesse der Digitalisierung und Metadatierung mittels KI und Robotik automatisiert werden.
Weitere Informationen: https://grdigital.digital
(pd, rm)
(Bild: Webseite von Graubünden digital)

