Ein neues Sitzbank-Gestaltungskonzept bei den SBB: Zurück zu Holz

Ein neues Sitzbank-Gestaltungskonzept bei den SBB: Zurück zu Holz

2 solch alter Holzbänke stehen noch an einem Wanderweg in Cazis in der Fraktion Schauenberg. Die Rhätische Bahn schaffte vor über 15 Jahren die letzten ihrer typischen rotgestrichenen Holzbänke leider ab, ersetzte sie gegen Stahl, überzogen mit Plastik. Ein Material, das ungemütlicher ist und genauso Sachbeschädigungen ausgesetzt ist.  Und alles andere als nachhaltig. 

Einen anderen Weg gehen nun die SBB, es geht zurück zum nachhaltigen Material Holz. Ein neues Sitzbank-Gestaltungskonzept soll den Aufenthalt an den Bahnhöfen komfortabler gestalten, unterschiedliche Kundenbedürfnisse berücksichtigen und gleichzeitig durch Langlebigkeit und Nachhaltigkeit überzeugen. 

Die Bahnhofsbank gehört in jeden Bahnhof – fast so selbstverständlich wie die Züge selbst. Alexis Leuthold, der bei den SBB-Immobilien als Leiter Bewirtschaftung unter anderem für die Bahnhofs-Möblierung verantwortlich ist, ist überzeugt: Vermeintlich kleine Möblierungselemente wie Sitzbänke prägen wesentlich die Wahrnehmung der SBB.

Sie sollen die Aufenthaltsqualität und den Komfort für die Kunden erhöhen und gleichzeitig für ein einheitliches Erscheinungsbild sorgen. Deshalb setzte sich Leuthold dafür ein, daß neue Sitzbänke entwickelt werden, die sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugen und den vielfältigen Kundenbedürfnissen Rechnung tragen. Leuthold sieht in der sorgfältigen Gestaltung dieser Elemente auch einen Ausdruck des verantwortungsvollen Umgangs mit dem öffentlichen Raum.

(pd, rm)
(Foto: SBB)

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