Chur: Start der Bauarbeiten am Rosenhügel / Hohbüel – Lenzerheide soll besser zugänglich werden
Am kommenden Montag beginnen die Bauarbeiten an der Julierstraße (H3a) im Abschnitt Rosenhügel – Hohenbühlweg in Chur.
Die Arbeiten erstrecken sich über knapp drei Jahre und erfolgen etappenweise. Die Gesamtkosten betragen rund sechs Millionen Franken.
Die Julierstrasse ist Teil des nationalen Hauptstraßennetzes. Die stark frequentierte Verkehrsachse ist sowohl für den Durchgangsverkehr als auch für den Zugang zur Tourismusregion Lenzerheide von großer Bedeutung.
Der rund 500 Meter lange Abschnitt Rosenhügel – Hohenbühlweg weist deutliche bauliche Mängel auf.
Straßenkorrektion & Ausbau auf 7 Meter Breite
Mit der geplanten Straßenkorrektion erneuert das Tiefbauamt (TBA) den Straßenoberbau und baut die Fahrbahn auf sieben Meter aus.
Im ersten Baujahr 2025 wird nach der Einrichtung der Baustelle die erste Ausbauetappe in Angriff genommen. Diese umfasst den Ausbau des talseitigen Trassees sowie die Anpassung zweier Stützbauwerke.
Die steile Hanglage und der begrenzte Platz erfordern eine etappenweise und technisch anspruchsvolle Ausführung.
Die Straße bleibt während der Bauzeit mindestens einspurig befahrbar, um Einschränkungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten.
Etappenweise Umsetzung bis 2027
In den Jahren 2026 und 2027 wird der Ausbau der Straße auf den Regelquerschnitt von sieben Metern fortgesetzt.
Zudem werden der behindertengerechte Umbau der Bushaltestellen, die Verbesserung der Linienführung und Sichtverhältnisse sowie Massnahmen für den Langsamverkehr realisiert.
Warum dauert das Projekt drei Jahre?
Die Gesamtdauer des Projekts ergibt sich aus mehreren Faktoren: Die Arbeiten erfolgen unter engen Platzverhältnissen bei laufendem Verkehr, in steilem Gelände und im Siedlungsgebiet.
Auf der Projektlänge von 500 Metern verlaufen zudem rund 6000 Meter Leitungen, was die Bauzeit erheblich beeinflusst.
Baustellenführungen für Interessierte
Im Verlauf des Projekts bietet das TBA Baustellenführungen für Interessierte an. Dabei erhalten sie Einblick in den Baufortschritt und die Herausforderungen vor Ort. Die ersten Führungen sind für Herbst 2025 geplant.
(pd, rm)
(Fotos: Tiefbauamt)




