Jahrzehnte verspätet: Graubünden lanciert ePortal für digitale Behördenkontakte

Jahrzehnte verspätet: Graubünden lanciert ePortal für digitale Behördenkontakte

Der Kanton Graubünden schaltet ein ePortal auf und erleichtert so für Bevölkerung und Wirtschaft die digitale Interaktion mit der Verwaltung.

Der Zugang zu digitalen Behördenleistungen wird einfacher, effizienter und benutzerfreundlicher. Das ePortal leiste einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung und bildet somit einen wichtigen Meilenstein für eine moderne Verwaltung.

Das Bedürfnis von Bevölkerung und Wirtschaft, die Dienstleistungen der kantonalen Verwaltung unabhängig von Ort und Öffnungszeiten beanspruchen zu können, ist weit verbreitet.

Jahrzehnte verspätet

Der Kanton Graubünden reagiert darauf – mit Jahrzehnten Verspätung, die es das Internet bereits gibt – und lanciert eine neue digitale Plattform.

Das ePortal (eportal.gr.ch) bietet sowohl der Bevölkerung wie auch der Wirtschaft einen einfachen und sicheren Zugang zu digitalen Behördenleistungen.

Der Support sei das ePortal ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar, so heißt es seitens des Kantons bzw. seitens Marc Heuberger, Leiter Stabsstelle Digitale Verwaltung und Regierungsrat Martin Bühler, Vorsteher Departement für Finanzen und Gemeinden in der Mitteilung.

Damit würden Nutzer zeitunabhängig unterstützt.

Digitales Angebot wird erst jetzt Schritt für Schritt ausgebaut

Das Dienstleistungsangebot des Kantons Graubünden für Bevölkerung und Wirtschaft umfasst heute mehrere hundert Leistungen – viele davon noch auf Papier.

Diese werden schrittweise digitalisiert und im ePortal angeboten.

So können laufend wertvolle Erfahrungen gesammelt und diese für die Weiterentwicklung des Angebots berücksichtigt werden. In Zukunft sollen die Behördenleistungen zunehmend von zu Hause oder im Büro genutzt werden können, ohne zwingend an Schalterzeiten gebunden zu sein.

Kostenloses Benutzerkonto und hohe Sicherheit

Bestimmte digitale Behördenleistungen benötigen ein kostenloses Benutzerkonto.

Die Registration für das sogenannte eKonto biete den Vorteil, daß beispielsweise hinterlegte Daten für die Nutzung von Dienstleistungen übernommen werden können.

Außerdem bilde ein eKonto die Grundlage für eine spätere elektronische Identität.

Damit ein Bescheid der Verwaltung auch papierlos zugestellt werden kann, steht ein digitaler Briefkasten zur Verfügung.

Besonders wichtig sei: Jede neue digitale Behördenleistung wird durch interne und externe Informatiksicherheitsexperten auf mögliche Sicherheitslücken geprüft.

Digitale Transformation der kantonalen Verwaltung wird beschleunigt
Die Lancierung des ePortals ist ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung der Strategie «Digitale Verwaltung Graubünden 2024-2028».

Diese bildet die Grundlage für die digitale Transformation der kantonalen Verwaltung und verfolgt das Ziel, ein umfassendes, digitales Dienstleistungsangebot zugunsten der Bevölkerung und Wirtschaft zur Verfügung zu stellen.

31 Maßnahmen

Mit 31 Maßnahmen wird die digitale Transformation in den nächsten Jahren stark beschleunigt. Dazu gehört auch eine engere Zusammenarbeit mit den Gemeinden.

Weitere Information zum ePortal des Kantons Graubünden sind unter https://eportal.gr.ch abrufbar.


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