Falsche Polizisten rufen unter Telefonnummer 079 772 99 55 an

Falsche Polizisten rufen unter Telefonnummer 079 772 99 55 an

Falsche Polizei-Anrufe, die keine sind. Es ist Vorsicht geboten!

Unter der Telefon-Nummer 079 772 99 55 kursieren derzeit Anrufe.

Die Schweizerische Polizei würde sich melden.

Es bestehe der Verdacht des Mißbrauchs der Identitätskarte der angerufenen Person.

079 772 99 55 ist keine Nummer der Polizei

Bei solchen Anrufen, zumal, wenn sie noch auf Englisch kommen, ist das Beste, einfach aufzulegen.

Erstaunlich ist, daß die Polizeien in der Schweiz nicht in der Lage sind, solche schweizerischen Telefonnummern einfach zu sperren.

Die Kantonspolizei Graubünden sagt heute morgen, solche Nummern werden nicht gesperrt.

Man könne vonseiten der Polizei nichts dagegen machen. Die Fälle seien aber wohlbekannt.

Das wirft natürlich Fragen auf. Warum kann eine Schweizer Telefonnummer unter der sich Leute als falsche Polizisten ausgeben nicht gesperrt werden?

Ergänzug / Hinweise

Auf Anfrage von Rhätische Zeitung erklärt die Kantonspolizei:

Leider werde Telefonbetrug auch von gefälschten Telefon-Nummern ausgeübt. Daß so etwas möglich ist, was früher nicht möglich war, muß man erstmal wissen.

Informationen dazu findet man unter diesem Link, auf welchen die Kantonspolizei Graubünden verweist:

Schweizerische Kriminalprävention | Spoofing: Wenn die Notrufnummer «117» auf dem Display aufleuchtet (skppsc.ch)

Man selber könne rasch reagieren und sich schützen, wenn man einen Betrugsversuch erkannt habe, indem man auflege und anschließend die Nummer blockiere, so die Kantonspolizei GR weiter.

Diese weist außerdem auf folgenden Link hin:

Schweizerische Kriminalprävention | Telefonbetrug & Schockanrufe: Legen Sie einfach auf! | SKP (skppsc.ch)

Betrugsereignisse könne man generell bei Internetkriminalitätspolizei („cyber drime police“) oder beim nationalen Zentrum für Cybersicherheit melden:

Cybercrimepolice – Ereignis melden

BACS Report (admin.ch)

Über die polizeiliche Ermittlungstaktik dürfe keine Auskunft erteilt werden, so die Kantonspolizei Graubünden weiter. Aber offenbar kann man wohl davon ausgehen, daß die Polizei solche Delikte doch verfolgt.

(rm)
(Symbolbild)

 

Admin

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